Die einzige Freiheit, die den Namen verdient, ist das Recht, unser Wohl auf unsere Weise zu suchen, solange wir nicht versuchen, andere ihrer Freiheit zu berauben oder ihre darauf gerichteten Bemühungen zu behindern. Über die Freiheit, 1859

Ziel des John Stuart Mill Instituts ist es, sich auf Freiheit als kostbarstes Gut der westlichen Zivilisation zu besinnen, ...

..., ihre Durchsetzung und Gefährdung in Geschichte und Gegenwart wissenschaftlich zu erforschen und ihre kulturellen Bedingungen zu ergründen. In unserer Arbeit knüpfen wir an das Gedankengut der liberalen Denker des 19. und 20. Jahrhunderts an. Unsere zivilgesellschaftliche Aufgabe sehen wir darin, die liberale Freiheitsphilosophie zu vergegenwärtigen, zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu verbreiten. Deshalb bringt sich das Institut als eine unabhängige Stimme freiheitlichen Denkens sowohl in wissenschaftliche Diskurse als auch in öffentliche Debatten ein, reflektiert, berät und nimmt Stellung.

Mehr erfahren

John Stuart Mill Institut // Institut für Freiheitsforschung

Forschung

Welche Fragen stellt (sich) das Institut? Welche größeren Forschungsprojekte werden bearbeitet?
Wo liegen Schwerpunkte?

Mehr erfahren

Institut

Wer gehört dem Institut an? Wer ist ihm verbunden? Wer fördert uns? Wie ist das Institut konstituiert? Wo ist es zu finden?

Mehr erfahren

Präsenz

Welche Beiträge leistet das Institut zum Wissenstransfer? Womit ist es in der Öffentlichkeit präsent? Was sagen andere?

Mehr erfahren

Aktuelles // Neue Publikationen

  • Das Schweigen der Mitte - Wege aus der Polarisierungsfalle

    Wenn die Demokratie in der Krise steckt und der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt, geht es ans Kerngeschäft der Intellektuellen. Doch die hitzigen Debatten münden in fatale Polarisierungen. Kapitalismus oder Antikapitalismus, Migration oder Abschottung, Faschismus oder Antifaschismus – Zwischentöne sind selten geworden. Ulrike Ackermann plädiert in ihrem neuen Sachbuch für eine Rückbesinnung auf antitotalitäre und liberale Traditionen, um die politische Mitte intellektuell neu zu besetzen.
    Die Gesellschaft zersplittert in immer neue Kollektive, die für ihre Gruppeninteressen kämpfen. Wichtige Kontroversen über die politische Vertrauenskrise, Elitenversagen und Meinungsfreiheit werden nicht aus der politischen Mitte heraus geführt, sondern entzünden sich von den Rändern her. Deutschlands Intellektuelle wie Joachim Gauck, Uwe Tellkamp, Harald Welzer oder Thea Dorn streiten um die Meinungsführerschaft. Gelingt es ihnen, die ideologische und moralische Polarisierung aufzubrechen? Ackermann fordert eine antitotalitäre Selbstaufklärung, um dem Furor des Fundamentalismus, der von Rechten, Linken und Islamisten gleichermaßen bedient wird, entgegenzutreten.

    Zur Publikation "Das Schweigen der Mitte"